WIR! beginnen: Auftakt für die Wasserstoffregion zwischen Main und Elbe

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H2-Well Auftakt in Sonneberg

Die koordinierenden Bündnispartner der WIR!-Initiative H2-Well haben am 17. Mai 2018 zum Auftakt nach Sonneberg eingeladen. 80 Akteure aus der Wirtschaft und Wissenschaft sowie von Kommunen und Verbänden sind dieser Einladung gefolgt. Sonneberg ist hierbei mit Bedacht ausgewählt worden, denn Sonneberg ist neben Apolda im Rahmen der H2-Well-Initiative als Ausgangspunkt für erste Umsetzungsprojekte einer dezentralen Wasserstoffwirtschaft vorgesehen.

Die Veranstaltung wurde eröffnet mit Grußworten von Hans-Peter Hiepe, Referatsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Dr. Bernd Ebersold, Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG). Andreas Krey, Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen sowie die Bürgermeister der Städte Sonneberg und Apolda, Dr. Heiko Voigt und Rüdiger Eisenbrand lieferten mit ihren Statements aus der Region ein klares Bekenntnis zu ihrer Unterstützung für Innovationen im Rahmen einer regional verankerten, grünen Wasserstoffwirtschaft.

Prof. Dr. Michael Sterner von der OTH Regensburg stellte mit seinem Impulsvortrag eine Einordnung des Energiespeichers Wasserstoff als Baustein des global erforderlichen Wandels hin zu einer nachhaltigeren Gesellschaft her. Seine Idee der Wasserstoffrevolution von unten wurde durch das H2-Well Team bei der Vorstellung des H2-Well-Konzeptes aufgegriffen, indem die regionalen Akteure mit  ihren Kompetenzen zur Umsetzung einer dezentralen Wasserstoffregion zwischen Main und Elbe vorgestellt wurden.

In fünf Arbeitsgruppen zu ausgewählten Themen diskutierten die Akteure anschließend über die Entwicklung und die Umsetzung einer grünen, dezentralen, lokalen Wasserstoffwirtschaft, mit dem Ziel der gemeinsamen Gestaltung eines innovationsbasierten Strukturwandels.

 

Die regionale Einbettung ist essentiell

Die Veranstaltung ist auf eine große Resonanz gestoßen, was durch vielfältige Presseberichte bestätigt wird. In sämtlichen Arbeitsgruppen haben die Teilnehmer bekräftigt, etwas gemeinsam vor Ort bewegen zu wollen. Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen liefern demnach auch das Grundgerüst für die Entwicklung des Innovationskonzeptes, das in den nächsten Monaten entstehen soll und den Fahrplan für die Entwicklung der Wasserstoffregion zwischen Main und Elbe absteckt.

Essentiell für den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft ist demnach die regionale Einbettung. Dies ist durch die  WIR!-Ausgangpunkte Sonneberg und Apolda gegeben, die hervorragende Voraussetzungen bieten durch ihre kleine und mittlere Unternehmensstruktur sowie berufsbildende Schulen und lokal verankerte Museen, die das Thema in die Gesellschaft tragen können. Weiterhin herrscht bei Wasserzweckverbänden, ÖPNV-Betrieben und lokalen Energieversorgern eine hohe Bereitschaft, an der Vision Wasserstoffwirtschaft mitzuarbeiten.

Von Bedeutung ist auch die frühzeitige Integration der Bevölkerung in den Entwicklungsprozess der jungen Technologie Wasserstoff und es sind alle gesellschaftlichen Bereiche angesprochen. In den nächsten Monaten werden die Zielsetzungen des Bündnisses weiter präzisiert werden. Es sind weiterhin alle Interessenten aufgerufen und eingeladen, an einer dezentral aufgestellten, grünen Wasserstoffregion zwischen Main und Elbe aktiv mitzuwirken.

Institut für zukunftsweisende
Infrastruktursysteme (b.is)

Coudraystr. 7, 99423 Weimar

  • +49 3643 584613
  • Jun.-Prof. Dr. Mark Jentsch (Projektleiter)
  • Nicole Meyer M.Sc. (Ansprechpartnerin)

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